BESTE TISCHE: JANUAR 2025

Restauranttipp für AMSTERDAM: R21

© Bonappetrip / Angelika Schwaff

Im Dezember war ich ein paar Tage in Amsterdam und hatte bei meiner vorherigen Recherche das R21 entdeckt. Und einen Tisch reserviert. Das Fine-Dining-Restaurant von Orlando David, ehemals Oud Sluis, ist ein Fine-Dining-Restaurant. Und wen wundert es da, dass der Koch und Inhaber ein Freund meines Lieblingskochs Arne Anker vom BRIKZ ist. Aber das habe ich erst später erfahren. Man kann zwischen sechs und neun Gängen wählen, viele davon scheinen von Davids Reisen inspiriert. Die Küche ist raffiniert, der Service unkompliziert – für mich die perfekte Mischung. Eine Amuse aus der Küche macht den Auftakt, danach folgen moderne Gerichte, die Lust auf mehr machen, raffinierte Soßen und überraschende Kombinationen inklusive. Nicht nur das Essen, sondern auch das Restaurant ist eine Augenweide: drei Etagen, viel Holz, sanftes Licht, ein Mix aus Alt und Neu. Ebenfalls genau nach meinem Geschmack. Es war rappelvoll, laut und lustig. Der Service war sehr herzlich und schnell. Meine Empfehlung für Amsterdam -  und das zu fairen Preisen.

R21, Peperstraat 23, 1011 TJ Amsterdam

 

Restauranttipp für BErlin: REMI

© Bonappetrip / Angelika Schwaff

Das Remi ist einer dieser Orte, zu denen ich immer wieder zurückkehre. Egal ob Lunch oder Dinner, es schmeckt einfach immer hervorragend. Das Restaurant liegt im Suhrkamp-Verlagshaus an der Torstraße und strahlt mit seinen verglasten Wänden eine angenehme Leichtigkeit aus. Die Karte wechselt regelmäßig und ist stark saisonal geprägt, mit immer neuen Gerichten. Ein paar Klassiker finden sich aber immer wieder. Zum Beispiel das Brot von Sofi – es ist so gut, dass ich davon kaum genug bekommen kann. Schlimm. Im Sommer (Oh je, der scheint noch so lange hin) sitzt man draußen auf der Seite zur Lininstraße relativ ruhig. Für alle, die ein entspanntes, aber besonderes Restaurant in Berlin suchen, ist das Remi – wie für mich – genau die richtige Adresse.

Remi, Torstraße 48, 10119 Berlin

 

Restauranttipp für Berlin: No BANANAs

© Bonappetrip / Angelika Schwaff

Manchmal braucht es einen kleinen Schubs, um alte Lieblinge neu zu entdecken. So ging es mir mit dem No Bananas. Früher war ich ein paar Mal in der Kreuzberger Location und hatte dabei sogar eine kleine „Menü-Ehre“: Der Besitzer hatte meinen Tomatensalat mit Ingwer auf die Karte genommen, nachdem er das Rezept entdeckt hatte. Jetzt, zwei Jahre später, war ich endlich auch in der neuen Location am Helmholtzplatz und merkte schnell: Ich hätte viel früher kommen sollen. Denn es war, wie schon damals, einfach so unfassbar nett und lecker. Diesmal war ich mit meinen Food-Freunden Soo und Domingos da, quasi zu unserer eigenen kleinen Weihnachtsfeier unseres „Lunch Clubs“. Meine Favoriten waren ganz klar die Zucchini, das Ceviche und „Tahini Piyaz“ – weiße Bohnen mit Tahini, so einfach, so cremig, so genial. Das Konzept ist ganz klar zum Teilen gedacht. Am besten kommt ihr also mit ein paar Leuten, um euch einmal durch die Karte zu essen.

No Bananas, Lychener Str. 46, 10437 Berlin

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